1924 Fahnenweihe

Am 21. September 1924 fand im Werder von Obermarschacht

(vor dem heutigen Wohnhaus von A. Kloodt) die Fahnenweihe

 des MTV statt.

Eingeladen wurden Gastvereine aus allen Gebieten der

heutigen Elbmarsch.
 

Es fanden im Rahmen dieser Fahnenweihe auch Turn- und Leichtathletikwettkämpfe statt.
 

Es spielte das Musikkorps der Lüneburger Kavallerie.

Die Fahne ging in den Kriegswirren des Zweiten Weltkrieges verloren.
In den Jahren 1920 bis ca. 1923 ruhte teilweise der Turnbetrieb

des MTV.
 

Stattdessen übernahm die Arbeiterturnerschaft "Frei Heil" die allgemeine Körperertüchtigung.

Im Jahre 1924 gelang dem MTV ein Neubeginn. Nach kurzen Jahren der Zwistigkeit zwischen "Frei Heil" und "Gut Heil" (MTV) übernahm der MTV wieder den allgemeinen Turnbetrieb.
 

1933 brach die Politik abermals in das Vereinsgeschehen ein. Der Verein wurde gleichgeschaltet.
 

Der MTV "Jahn" musste ab jetzt als amtlicher Verein des Nationalsozialistischen Reichsbundes für Leibesübungen

geführt werden.
Nun herrschte das sog. Führerprinzip.

Nur noch der Vorsitzende wurde gewählt und hieß "Vereinsführer".

 Er bestimmte seine Mitarbeiter.

Die Mitglieder beteiligten sich an Straßensammlungen und führten Werbeveranstaltungen fürs Winterhilfswerk durch.
In der Kriegszeit wurden Feldpostpakete an die Soldaten geschickt. Aber trotz allem wurde zeitweise weitergeturnt.

Während des Krieges war es dann nicht immer möglich, den Turnbetrieb aufrecht zu erhalten, er ruhte zeitweise.

Für die Zeit von 1908 bis 1945 gibt es keine schriftlichen Unterlagen.
Der MTV musste auf mündliche Aussagen einzelner Personen zurückgreifen.


Der MTV spricht hiermit diesen Personen seinen Dank aus.