Es spielte das Musikkorps der
Lüneburger Kavallerie.
Die Fahne ging in den Kriegswirren des Zweiten Weltkrieges
verloren.
In den Jahren 1920 bis ca. 1923 ruhte teilweise der
Turnbetrieb des MTV.
Stattdessen übernahm die Arbeiterturnerschaft "Frei Heil" die
allgemeine Körperertüchtigung.
Im Jahre 1924 gelang dem MTV ein Neubeginn. Nach kurzen Jahren
der Zwistigkeit zwischen "Frei Heil" und "Gut Heil" (MTV)
übernahm der MTV wieder den allgemeinen Turnbetrieb.
1933 brach die Politik abermals in das Vereinsgeschehen ein.
Der Verein wurde gleichgeschaltet.
Der MTV "Jahn" musste ab jetzt als amtlicher Verein des
Nationalsozialistischen Reichsbundes für Leibesübungen geführt
werden. Nun herrschte das sog. Führerprinzip.
Nur noch der Vorsitzende wurde gewählt und hieß
"Vereinsführer". Er bestimmte seine Mitarbeiter.
Die Mitglieder beteiligten sich an Straßensammlungen und
führten Werbeveranstaltungen fürs Winterhilfswerk durch.
In
der Kriegszeit wurden Feldpostpakete an die Soldaten
geschickt. Aber trotz allem wurde zeitweise weitergeturnt.
Während des Krieges war es dann nicht immer möglich, den
Turnbetrieb aufrecht zu erhalten, er ruhte zeitweise.
Für die Zeit von 1908 bis 1945 gibt es keine schriftlichen
Unterlagen.
Der MTV musste auf mündliche Aussagen einzelner Personen
zurückgreifen.
Der MTV spricht hiermit diesen Personen seinen Dank aus.
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